Wie fing es an?

 

 

Von Anfang an war den Frauen des KFBO die soziale Hilfe wichtig. Zudem bezogen sie - lange vor dem Frauenstimmrecht - Stellung zu politischen Fragen. Hier ein paar wichtige Daten:

 

1922 Gründung des Katholischen Frauenbundes Oberwallis
1923 1. Wallfahrt nach Glis
1927 Säuglingspflege (heute Mütter-/Väterberatung)
1938 neue Webschule (heute Teil von Atelier Manus)

Was hatte der KFBO damals zu bieten?

  • Vorträge über Religion, Krankenpflege, Familie, Selbstversorgung
  • Praktische Kurse: Haushalt, Handarbeit, Gartenbau, Krankenpflege
  • Sprachkurse in Englisch und Französisch
  • Wanderküche (Kochunterricht in den Dörfern)

 

 

Blindenfürsorge

1931 wird die Blindenfürsorge erstmals im Protokoll des KFBO erwähnt. Ihre Aufgaben: Betreuung der Blinden und Sehbehinderten, Vermittlung von Arbeit (Vertrieb von Waschmittel), Versorgung in Heime, Beschaffung von Hilfsmitteln, Ausbildung in der Blindenschrift, Handfertigkeiten.

Die Blindenfürsorge des KFBO finanzierte sich während vielen Jahren durch Abzeichenverkauf, Postcheque-Aktionen, Sponsoren und bis 1990 durch regelmässige Beiträge aus der Kasse des KFBO.

 

Mittlerweile haben öffentliche Stellen haben die Aufgaben des KFBO übernommen. Deshalb hat sich der KFBO im Jahr 2007 von der Blindenfürsorge zurückgezogen.